Zeitblöcke im Google Kalender planen
Eine Aufgabe mit festem Platz im Kalender wird eher gemacht als eine auf der Liste. So legst du Blöcke an, die du auch einhältst.
Stand: 22. Oktober 2026
Kurz gesagt
Ein Zeitblock ist ein Termin mit dir selbst. Du legst ihn als normalen Termin in Google Kalender, gibst ihm einen konkreten Titel und eine feste Dauer und behandelst ihn wie eine Verabredung. Wer vorher festlegt, wann und wo er etwas tut, setzt es deutlich häufiger um (Gollwitzer & Sheeran, 2006, 94 Studien, d = 0,65). Ein Block im Kalender ist genau so ein Plan.
1. Den Block als Termin anlegen
Öffne Google Kalender, klicke auf die gewünschte Zeit und lege einen neuen Termin an. Wähle Beginn und Ende. Mach den Titel zur ersten Handlung: nicht «Bio», sondern «Bio: Kapitel 3 aufschlagen, Überschriften abschreiben». So weisst du, wenn der Block beginnt, womit du anfängst.
2. Die Dauer klein halten
Für Kopfarbeit sind kurze Blöcke von 25 bis 45 Minuten ein guter Anfang. Das ist die Vorgabe, die Fokuno für Lerneinheiten nimmt, aber kein Gesetz. Wichtiger als die Länge ist, dass du den Block wirklich beginnst. Lieber ein kurzer Block, den du machst, als ein langer, den du verschiebst.
3. Puffer um Termine lassen
Zwischen Unterricht, Training und einem Block braucht es Luft: Wege, Essen, Umziehen. Fokuno lässt um jeden Termin 15 Minuten frei. Das lässt sich in Google Kalender selbst machen, indem du keinen Block direkt an einen Termin setzt.
4. Blöcke sichtbar machen
Lege einen eigenen Kalender für Blöcke an oder gib ihnen eine eigene Farbe. So siehst du auf einen Blick, was Verabredung mit anderen ist und was Zeit für dich. In Google Kalender legst du dafür unter «Weitere Kalender» einen neuen Kalender an und wählst beim Termin Kalender und Farbe.
5. Gewohnheiten als Serie
Was jede Woche passiert, etwa dreimal Vokabeln, machst du als wiederkehrenden Termin. Die Serie nimmt dir die Entscheidung ab, an welchem Tag es diese Woche ist. Plane lieber wenige Gewohnheiten, die du hältst, als viele, die du aufgibst.
6. Eine Wochenplanung von zehn Minuten
Nimm dir einmal pro Woche zehn Minuten, zum Beispiel Sonntagabend: Was steht an, bis wann, wie lange? Lege die Blöcke ein, das Dringendste zuerst. Lass genug frei, damit ein ausgefallener Block nicht die ganze Woche kippt. Mehr als etwa drei Stunden Kopfarbeit am Tag plant Fokuno standardmässig nicht ein; das ist eine Einstellung, keine Regel für alle.
Wo Planen von Hand an Grenzen kommt
Das funktioniert, solange sich wenig ändert. Verschiebt sich ein Termin, fällt ein Block aus oder kommt eine Prüfung dazu, musst du neu legen, und genau dann hören viele auf. Dasselbe gilt für Fristen: Du musst selbst rechnen, ob bis Donnerstag noch alles hineinpasst.
Hier nimmt Fokuno dir die Arbeit ab. Es liest deinen Google Kalender, findet freie Zeit, legt die Blöcke selbst hinein und plant um, wenn sich etwas ändert. Was du von Hand verschiebst, bleibt dort. Wie das genau abläuft, steht unter Fokuno und Google Kalender und Wie Fokuno plant. Wie du beim Beginn eines Blocks nicht hängen bleibst, zeigt Anfangen statt aufschieben.
Probier es in deiner Woche aus.
Trag dich ein. Sobald du dran bist, kommt die Einladung mit dem Download.